Rauschzeit (gebundenes Buch)

Roman
ISBN/EAN: 9783100751393
Sprache: Deutsch
Umfang: 548 S.
Format (T/L/B): 4.1 x 21 x 13.5 cm
Einband: gebundenes Buch
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Was ist Glück? Später weiß man es. Alain und Mausi, beide vierzig und seit 15 Jahren verheiratet, sind in der Mitte des Lebens angekommen. Aber nicht nur ihr Leben, auch die Liebe ist in die Jahre gekommen. Fast scheinen sie die Liebe hinter sich zu haben - jetzt droht 'die vegetarische Zeit'. Als überraschend die gemeinsame Freundin Elfi stirbt, ist Mausi in ihrer Wohnung in Berlin und Alain auf einem Übersetzerkongress in Köln. Es ist ein Tag im Juni 2004. Bei beiden reißen alte Wunden auf. Elfi, das war eine Freundin aus den Tagen der Freiburger Wohngemeinschaft mit Alain, Mausi, Justus, Inge, Toby und Babette. Elfi, das war eine lebenslustige und sterbenstraurige Fotografin, deren einziges Sujet die Männer waren, auch Alain. 1983 hat man gemeinsam einen Sommer der Liebe und Freiheit an der französischen Atlantikküste verbracht, den keiner von ihnen vergessen hat. Aber was hat die Zeit seitdem aus ihnen gemacht? Justus und Inge sind Spießer geworden, Norbert ist an Aids gestorben, Toby spurlos verschwunden. Jetzt, mehr als zwanzig Jahre nach dem Sommer von 1983, begegnet Alain in Köln seiner großen Liebe Babette wieder, und Mausi verliebt sich in Berlin in einen blonden Dänen, der sich in der Oper neben sie setzt. Der Rest wird in diesem Roman erzählt.
Arnold Stadler wurde 1954 in Meßkirch geboren. Er studierte katholische Theologie in München, Rom und Freiburg, anschließend Literaturwissenschaft in Freiburg, Bonn und Köln. Er lebt und schreibt in Berlin, in Sallahn unweit der Elbe und in Rast über Meßkirch. Arnold Stadler erhielt zahlreiche bedeutende Literaturpreise, darunter der Georg-Büchner-Preis. Zuletzt erschienen »Komm, gehen wir«, »Salvatore«, »Einmal auf der Welt. Und dann so«, »New York machen wir das nächste Mal« und »Rauschzeit«.Literaturpreise:- 1989 Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung für »Ich war einmal« 1994 HermannHessePreis Förderpreis für »Feuerland« 1995 NicolasBornPreis für Lyrik der HubertBurdaStiftung 1996 ThaddäusTrollPreis 1996 Kulturpreis "Der Feldweg" von der Museumsgesellschaft Wald 1997 Märkisches Stipendium für Literatur 1998 MarieLuiseKaschnitzPreis 1998/1999 Stadtschreiber von BergenEnkheim 1999 Alemannischer Literaturpreis 1999 GeorgBüchnerPreis, für seine autobiographisch gefärbten Romane 2002 Verdienstmedaille des Landes BadenWürttemberg 2004 StefanAndresPreis 2004/2005 Stipendiat des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg 2006 Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin (FB Geschichts und Kulturwissenschaften, Seminar für Katholische Theologie 2009 KleistPreis 2010 JohannPeterHebelPreis, der besonders Stadlers autobiographisch geprägte Trilogie »Feuerland«, »Ich war einmal« und »Mein Hund meine Sau mein Leben« würdigt 2014 BodenseeLiteraturpreis